GBO organisiert Glasfaserverkabelung in rund 5000 Offenbacher Wohnungen

GBO organisiert Glasfaserverkabelung in rund 5000 Offenbacher Wohnungen
GBO organisiert Glasfaserverkabelung in rund 5000 Offenbacher Wohnungen

Die Gemeinnützige Baugesellschaft GBO Offenbach hat mit der Baugenossenschaft Odenwaldring eG und der Firma Rehnig BAK Glasfaser GmbH eine Vereinbarung zum inneren Ausbau der Glasfaserinfrastruktur in ihren Wohnanlagen getroffen. Nach Angaben der Stadt sollen damit die Voraussetzungen geschaffen werden, dass rund 5000 Wohnungen in Offenbach für höhere digitale Anforderungen ausgestattet werden können.

Umfang und Ziel der Vereinbarung

Die Vereinbarung sieht vor, dass Rehnig BAK Glasfaser GmbH die Gebäudeverkabelung übernimmt. Diese Arbeiten beginnen jeweils erst, nachdem im Keller des jeweiligen Hauses ein Glasfaser Hausanschluss durch einen vom Mieter beauftragten Netzbetreiber installiert wurde. Rehnig selbst bietet Internetanschlüsse nicht an, die Firma verlegt ausschließlich die Leitungen vom Hausanschluss bis in die einzelnen Wohnungen.

Stadtkämmerer Martin Wilhelm verwies darauf, dass leistungsfähige digitale Infrastruktur nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Einwohner wichtig sei. Er sagte, es sei wichtig, dass die GBO nun die Voraussetzungen schaffe, um die Häuser für die steigenden digitalen Anforderungen auszurüsten.

Technische Abläufe und Zuständigkeiten

Nach Darstellung der GBO beauftragt jede Mieterin und jeder Mieter eigenständig einen Netzbetreiber. Dieser richtet den Glasfaser Hausanschluss im Keller ein. Erst danach übernimmt Rehnig die Verkabelung innerhalb des Gebäudes. Die GBO begründet die exklusive Beauftragung damit, die Arbeiten zentral zu koordinieren und zu verhindern, dass mehrere Unternehmen gleichzeitig in die Hausanlagen eingreifen.

Die GBO weist ausdrücklich darauf hin, dass das bestehende Kabelnetz von den Glasfaserarbeiten unberührt bleibt. Bewohnerinnen und Bewohner können wie bisher Fernsehen und Internet über das Kabelnetz nutzen. Ein Wechsel zu einem Glasfasertarif ist nicht verpflichtend.

Hinweise für Mieterinnen und Mieter

Die GBO betont, dass die Mieterinnen und Mieter ihren Netzbetreiber frei wählen können. Über die Online Portale der Netzbetreiber lässt sich prüfen, ob für eine Liegenschaft bereits ein Glasfaseranschluss vorgesehen ist oder ein Ausbau geplant ist. Das Hinterlegen eines Interesses auf diesen Portalen kann den weiteren Ausbau nach Einschätzung der Beteiligten positiv beeinflussen.

GBO Geschäftsführer René Weber warnte zudem vor Anbietern, die derzeit in den Liegenschaften auftreten und mit angeblichen Aufträgen der GBO werben. Er forderte Bewohnerinnen und Bewohner auf, solche Fälle an die GBO zu melden.

Die Stadtwerke Offenbach, zu deren Verbund die GBO gehört, erläuterten in einer Begleitinformation, dass das Geschäftsfeld Immobilien die Entwicklung und Unterhaltung städtischer Liegenschaften unterstützt. Die jetzt vereinbarte Verkabelung ist Teil einer breiteren Strategie, Wohnraum in Offenbach für digitale Anforderungen zu rüsten.

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