Sechs neue Verkehrsinseln sollen Raserszene in Wilhelmsbader Allee eindämmen

Sechs neue Verkehrsinseln sollen Raserszene in Wilhelmsbader Allee eindämmen
Sechs neue Verkehrsinseln sollen Raserszene in Wilhelmsbader Allee eindämmen | Bild: © Stadt Hanau / Moritz Göbel

Die Stadt Hanau hat in der Wilhelmsbader Allee sechs Verkehrsinseln errichtet, um wiederholt beobachtetes rücksichtsloses Fahrverhalten zu unterbinden und den Anwohnerinnen und Anwohnern mehr Ruhe zu verschaffen. Die Maßnahme wurde vom kommunalen Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service umgesetzt und ist Teil einer städtischen Strategie gegen Poser und Raser.

Neue Inseln sollen Verkehr beruhigen

Nach Angaben der Stadt war die Wilhelmsbader Allee über längere Zeit ein Anlaufpunkt für Raserei und Poserverhalten. Die Verkehrsinseln sollen hohe Geschwindigkeiten und riskante Fahrmanöver erschweren und so die Aufenthaltsqualität in dem Wohngebiet verbessern. „Die Wilhelmsbader Allee wurde über längere Zeit missbräuchlich als Bühne für rücksichtsloses Fahrverhalten genutzt“, sagte Stadträtin und Ordnungsdezernentin Isabelle Hemsley. Die baulichen Eingriffe seien bewusst gewählt, um den Raum für die Szene einzuschränken.

Teil eines umfassenderen Konzepts

Die Maßnahme in der Wilhelmsbader Allee ergänzt nach Angaben der Stadt bereits erfolgte Eingriffe an anderen Orten, etwa am Park and Ride Parkplatz Wilhelmsbad, sowie Kontrollen durch Ordnungsamt und Landespolizei. In der Hanauer Innenstadt setzt die Stadt zusätzlich auf Polleranlagen, um sensiblere Bereiche vor störendem Fahrzeugverkehr zu schützen und Fußgängerinnen und Fußgängern mehr Sicherheit zu bieten. Hemsley erklärte, Kontrollen und bauliche Maßnahmen würden so lange fortgesetzt, bis die Szene nicht mehr in Erscheinung trete.

Wirkung und weiteres Vorgehen

Konkrete Zahlen zu Kontrollen, zu messbaren Geschwindigkeitsreduktionen oder zu möglichen Sanktionen nannte die Stadt nicht. Für Anwohnerinnen und Anwohner erhoffen die Verantwortlichen eine dauerhaft beruhigte Situation, insbesondere in der Weihnachtszeit, in der viele Menschen Ruhe und Besinnlichkeit erwarteten. Die Stadtverwaltung betont, dass neben baulichen Mitteln weiterhin auf polizeiliche und ordnungsbehördliche Maßnahmen gesetzt werde.

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