
Im Foyer des Neustädter Rathauses am Marktplatz wird von Dienstag, 21. Juli, bis Sonntag, 9. August eine Ausstellung gezeigt, die Einblicke in die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Suchterkrankung bietet. Die Schau trägt den Titel „Zwischen Rausch und Realität“ und zeigt Perspektiven aus der ambulanten Suchthilfe des Diakonischen Werks Hanau-Main-Kinzig.
Ausstellung und Anliegen
Die ausgestellten Beiträge thematisieren sowohl persönliche als auch gesellschaftliche Herausforderungen von Betroffenen. Gezeigt werden Erfahrungen, aber auch Hoffnungen, die den Alltag mit Abhängigkeit prägen. Ziel der Präsentation ist es, Besucherinnen und Besucher zum Nachdenken über Prävention, Unterstützung und den gesellschaftlichen Umgang mit Sucht anzuregen.
Eröffnung und inhaltlicher Kontext
Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 21. Juli, um 19 Uhr von der ehemaligen Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck. Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit dem Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende und nimmt diesen Anlass zum Ausgangspunkt, um auf die Lebenslagen und Bedarfe suchtkranker Menschen aufmerksam zu machen.
Begleitprogramm
Begleitend zur Ausstellung sind öffentliche Veranstaltungen geplant. Am Mittwoch, 22. Juli, um 19:30 Uhr veranstaltet MainSlam e. V. einen Poetry Slam im Rathaus, bei dem Beiträge das Thema „Zwischen Rausch und Realität“ künstlerisch aufgreifen. Am Mittwoch, 5. August, um 18 Uhr folgt ein Vortrag mit anschließender Diskussion unter dem Titel „Kontrollierter Konsum“, der sich mit dem Umgang mit Substanzkonsum beschäftigt. Der Eintritt zu Ausstellung und Begleitveranstaltungen ist kostenlos.
Träger der Ausstellung ist das Diakonische Werk Hanau-Main-Kinzig, das mit seinen ambulanten Angeboten die präsentierten Perspektiven eingebracht hat.
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